Buch aus DENK-BAR auf allen Kanälen

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Die Geschichte:

Masoud Aqil, 24-jäh­ri­ger Kur­de aus Syri­en, saß 280 Tage in Gefäng­nis­sen des „Isla­mi­schen Staats“. Er durch­litt Prü­gel, Balan­go, Schein­hin­rich­tun­gen. Bei einem Gefan­ge­nen­aus­tausch kam er frei. Er flüch­te­te nach Deutsch­land. Und was fin­det er hier? Zahl­rei­che Isla­mis­ten leben inzwi­schen in Deutsch­land, mit­ten unter uns. Wie er sie fin­det und wes­halb er sein Wis­sen mit den hie­si­gen Sicher­heits­be­hör­den teilt, steht in sei­nem Buch „Mit­ten unter uns. Wie ich der Fol­ter des IS ent­kam und er mich in Deutsch­land ein­hol­te“. Sei­ne Geschich­te hat er zusam­men mit Peter Köpf von DENK-BAR auf­ge­schrie­ben.

Aus dem Vorwort:

Ich habe es mir nicht ausgesucht, dass der „Islamische Staat“ mein Leben bestimmt. Aber er tut es, bis heute. Auf eine Weise, die ich mir nicht hätte vorstellen können. Der Albtraum begann, als die Terroristen des IS mich im Dezember 2014 kidnappten. 280 Tage und Nächte wurde ich in ihren Gefängnissen bedroht und gefoltert. Als Journalist war ich für sie ein wichtiger Fang, ein Objekt, mit dem man Geld, Waffenlieferungen oder die Freilassung inhaftierter Gotteskrieger erwirken konnte. Als Kurde war ich für sie Abschaum, kein richtiger Muslim, einer, an dem sie Willkür und Gewalt ausleben konnten.

Nach dem Ende meiner Entführung entschied ich mich, meiner Heimat den Rücken zu kehren. Eine wochenlange Irrfahrt führte mich schließlich in ein Land, in dem ich mich in Sicherheit glaubte. Es war ein Schock, als ich erkennen musste, dass mich die Anhänger des IS selbst in Deutschland einholten. Es ist ein bisschen wie in dem Märchen der Gebrüder Grimm vom Hasen und dem Igel: Egal wohin ich, der Hase, laufe, die Igel, die Schergen des IS, sind schon da.

Die Geschichte des 24-jährigen syrischen Kurden Masoud Aqil, aufgeschrieben von Peter Köpf: „Mitten unter uns. Wie ich der Folter des IS entkam und er mich in Deutschland wieder einholte“, Europa Verlag, August 2017

 

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